Das Wohlfühlgewicht variiert von Person zu Person und unterliegt unterschiedlichsten Faktoren. Esexistieren viele unterschiedliche Erklärungsansätze, aber eigentlich ist es doch ganz einfach: Es ist der Set Point, den wir genau dann erreichen, wenn wir uns mit und in unserem Körper wohlfühlen. Das hört sich einfach an, allerdings kennen viele ihr natürliches Wohlfühlgewicht nicht mehr. Zuviel Nahrung und zu wenig Bewegung bringen diese natürliche Balance oft durcheinander, wir nehmen zu. Auf der anderen Seite ruft der vorherrschende Schlankheitswahn in vielen Fällen eine Unzufriedenheit mit unserem Körper hervor, die uns dazu bringt, unser Gewicht zu reduzieren, wir nehmen ab.
Untergewicht kann zu Sehstörungen, Hautveränderungen und extremer Kälteempfindlichkeit führen. Übergewicht zu erhöhtem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Gelenkdeformationen.
Entscheidend ist die Energiebilanz. Wer sein Gewicht hält, hat in der Regel eine ausgeglichene Energiebilanz. Übergewichtige haben eine positive Energiebilanz: Sie nehmen mehr Energie zu sich als ihr Körper benötigt. Um erfolgreich abzunehmen benötigen wir eine negative Energiebilanz, d.h. weniger essen und idealerweise mehr Bewegung. Wie viel Energie ein Körper grundsätzlich benötigt hängt von vielen Faktoren ab: Geschlecht, Alter, Körpergrösse, Gewicht und körperlichen Aktivitäten.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Überblick zu behalten. Eine davon ist der BMI. Hier wird das Gewicht in Relation zur Körpergrösse gesetzt. Die Formel lautet:
Gewicht (kg) / Körpergrösse2 (m) = BMI
Der errechnete Wert sollte im Normalbereich zwischen 20 - 25 liegen.
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